Mey Interceptor Wurfarmblock
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Da Mey zur Zeit keine Wurfarmblöcke einzeln liefern kann, hab ich mir selber einen gebastelt.
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Hab das Ding mit mehreren Wurfarmen ausprobiert, von selbstgebasteltem 30-Pfünder bis 80-Pfund Alligator. Mehr traue ich dem Ding aber nicht zu. Vielleicht noch 90 Pfund. Oder 100 ;-)
Man benötigt:
Block und Kappe, ge3druckt mit PLA, PETG oder so; Support und 99 Wände!
M6 Mutter
M6 Madenschraube, selbstgekauft (wie die kürzere im Bild) oder selbstgesägt (die längere)
Stück Blech ca. 15x20mm, Dicke je nach verwendetem Wurfarm 1 bis 2mm
Stücke Gummi 15x20 oder 15x40 z.B. von altem Fahrradschlauch
Zusammenbau
Zuerst die M6-Mutter in den Block einsetzen. Dazu schiebt man von außen eine M6-Schraube hinein und setzt mit der Spitzzange die Mutter obendrauf und dreht die Schaube in das Gewinde. Dann zieht man an der Schraube, sodaß die Mutter in die Aussparung hineinrutscht. Bis zum Anschlag einziehen, dann die Schaube entfernen. Anschließend die Madenschraube ein wenig in das Gewinde eindrehen, aber nicht so weit, daß sie innen rausguckt.
Nun den Wurfarm in den Block einsetzen. Je nachdem, wieviel Platz man hat, Gummi und Blech einlegen. Ich würde unbedingt empfehlen, das Blech zu benutzen, um den Wurfarm davor zu schützen, von der Madenschraube beschädigt zu werden.
Wenn der Wurfarm nicht 19mm hoch ist, mit etwas Plastik (3D-gedruckt oder wie hier ein Lego-Stein) in Position fixieren.
Dann die Kappe aufsetzen und vorsichtig runterschieben. Dabei hin und her wiggeln. Die letzten Millimeter muß man ggf. mit einer Wasserpumpenzange vorsichtig nachhelfen.
Nun nachmessen, daß der Wurfarm mittig sitzt. Auch das Blech möglichst mittig positionieren. Dann die Madenschraube handfest anziehen, bis der Wurfarm nicht mehr wackelt. Wenn man Gummi hat einlegen können, verrutscht jetzt auch nix mehr. Wenn aber für den Gummi kein Platz war, hält das Ganze oft nicht. Dann vielleicht ein dünneres Blech nehmen.
Nun kommt der Block in die Interceptor. Dazu den Sicherungsstift rausziehen, das Frontteil abnehmen und die Spannhaken zur Seite schaffen. Anschließend den Block hineinsetzen. Ich setze ihn normalerweise so ein, daß die Sehne in die Führungsrille gleitet und die hintere Nase des Blocks in die Aussparung greift. Dann drehe ich am Block, bis er auch vorne rein rutscht und schiebe ihn soweit runter wie möglich. Wenn man unten in der Aussparung für den Block noch durchschauen kann, ist er nicht ganz drin. Weiter schieben!
Nun wird das Frontteil wieder aufgesetzt. Es muß sich relativ leicht aufschieben lassen. Naja... es geht immer etwas schwer. Aber man darf es nicht mit Gewalt aufsetzen, den dann sitzt der Block nicht richtig. Hinten, wo das Frontteil in die obere Schiene greift, darf darunter kein größerer Spalt zu sehen sein! Gegebenenfalls den Block nochmal entnehmen und oben glatt feilen. Der Spalt darf nur minimal sein. Wird nämlich die obere Schiene vom Frontteil hochgedrückt, kann es passieren, daß ZWEI Bolzen beim Repetieren geladen werden. Einer beim zurückziehen der Sehne und ein zweiter beim Zurückschieben der Spannhaken. Wenn man das nicht bemerkt, kommt es zu Klemmern und Schlimmerem.
Sitzt das Frontteil nun gut und läßt sich der Sicherungsstift leicht einsetzen, ist man fertig