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Canon EOS 600D Pinhole Camera – 3D Printed Rectangular Light Hood — zdjęcie 1
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Canon EOS 600D Pinhole Camera – 3D Printed Rectangular Light Hood

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3D-gedruckte Lochblende für Canon EOS 600D. Loch selbst in Alufolie herstellen, einsetzen und Gegenlichtblende aufkleben

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Canon EOS 600D – Pinhole Camera mit rechteckiger Gegenlichtblende

Beschreibung

Mit diesem 3D-druckbaren Projekt lässt sich eine einfache Lochblende für die Canon EOS 600D herstellen. Anstelle eines herkömmlichen Objektivs wird eine winzige Öffnung verwendet, durch die das Licht direkt auf den Kamerasensor fällt.

Die Konstruktion besitzt eine rechteckige Gegenlichtblende, die seitlich einfallendes Streulicht reduzieren soll. Das Bauteil wird als komplette Einheit vor der Kamera verwendet.

Das Besondere an diesem Projekt: Die eigentliche Lochblende wird nicht mit dem 3D-Drucker hergestellt. Dafür wird eine sehr dünne Aluminiumfolie benötigt, in die man die kleine Öffnung selbst einarbeitet.

Aufbau und Funktionsweise

Das Projekt besteht aus zwei Hauptkomponenten:

  • Einer selbst hergestellten Lochblende aus Aluminiumfolie.

  • Einer 3D-gedruckten, rechteckigen Gegenlichtblende.

Die winzige Öffnung in der Aluminiumfolie übernimmt die optische Funktion. Die gedruckte Gegenlichtblende dient dazu, seitlich einfallendes Streulicht abzuschirmen.

Die Gegenlichtblende wird nach der Herstellung mit der Lochblende beziehungsweise deren Träger verklebt.

Benötigte Materialien

  • 3D-gedruckte Gegenlichtblende

  • Sehr dünne Aluminiumfolie

  • Geeigneter Klebstoff

  • Feine Nadel oder geeignetes Werkzeug zur Herstellung der Lochöffnung

  • Canon EOS 600D

Optional sind eine Pinzette und eine Lupe hilfreich, um die Aluminiumfolie vorsichtig zu handhaben.

Herstellung der Lochblende

  1. Ein kleines, möglichst glattes Stück Aluminiumfolie vorbereiten.

  2. Die Folie vorsichtig auf einer geeigneten Unterlage bearbeiten.

  3. Eine möglichst runde und saubere Öffnung herstellen.

  4. Die Öffnung mit einer Lupe kontrollieren.

  5. Die fertige Lochblende vorsichtig in die vorgesehene Aufnahme einsetzen.

Für dieses Projekt ist eine Lochöffnung von ungefähr 0,05 mm vorgesehen. Ein solch kleiner Durchmesser lässt sich mit gewöhnlichen Haushaltswerkzeugen nur schwer zuverlässig herstellen. Die tatsächliche Größe und Form hängen vom verwendeten Werkzeug und der Bearbeitung ab.

Die Folie sollte möglichst glatt sein. Ausgefranste Ränder, Risse oder eine unregelmäßige Öffnung können die Bildqualität beeinträchtigen.

Montage der Gegenlichtblende

Die rechteckige Gegenlichtblende wird auf den vorgesehenen Träger der Lochblende aufgeklebt.

Vor dem Verkleben sollten beide Bauteile trocken zusammengesetzt und auf ihre Passung geprüft werden.

Beim Kleben ist darauf zu achten, dass:

  • die Aluminiumfolie nicht beschädigt wird,

  • kein Klebstoff in die Lochöffnung gelangt,

  • die Öffnung nicht verdeckt wird,

  • die Verbindung stabil und lichtdicht ist.

Den Klebstoff vollständig aushärten lassen, bevor die Einheit an der Kamera verwendet wird.

3D-Druck

Die Gegenlichtblende kann mit einem üblichen FDM-3D-Drucker hergestellt werden.

Empfohlene Ausgangswerte:

  • Material: PLA oder mattes schwarzes PLA

  • Düsendurchmesser: 0,4 mm

  • Schichthöhe: 0,2 mm

  • Wandlinien: 3 oder 4

  • Stützmaterial: normalerweise nicht erforderlich

Eine möglichst dunkle, matte Innenseite ist sinnvoll, um unerwünschte Reflexionen zu reduzieren.

Anwendung

Nach der Montage wird die fertige Lochblenden-Einheit an der Kamera angebracht. Für die ersten Versuche empfiehlt es sich, die Kamera auf ein unbewegtes Motiv zu richten und mit unterschiedlichen Belichtungszeiten zu experimentieren.

Lochkameras benötigen im Vergleich zu herkömmlichen Objektiven häufig deutlich längere Belichtungszeiten. Die Ergebnisse unterscheiden sich je nach Lochdurchmesser, Motiv, Lichtverhältnissen und Abstand zwischen Lochöffnung und Sensor.

Die Gegenlichtblende soll seitliches Streulicht reduzieren. Sie ersetzt jedoch keine lichtdichte Konstruktion und darf den gewünschten Bildwinkel nicht unnötig beschneiden.

Hinweise

Die Lochblende ist ein experimentelles Fotozubehör. Die Bildqualität hängt wesentlich von der Qualität der selbst hergestellten Lochöffnung ab.

Vor der Verwendung sollte geprüft werden, dass die Einheit sicher befestigt ist, keine losen Teile enthält und kein Klebstoff oder Fremdkörper in die Kamera gelangen kann.

Viel Spaß beim Experimentieren mit der Lochfotografie!

Tagi