1 / 5
Flowrate HexBox for Deltaprinter — zdjęcie 1
1 / 5

Flowrate HexBox for Deltaprinter

Zamów wydruk tego modelu

Obliczymy ostateczną cenę na podstawie wybranego pliku. Sprawdzisz ją i zaakceptujesz przed płatnością.

Zapisane na tym urządzeniu.

HexBox für Kalibrierung von DeltaDruckern

Ocena
0 / 5
Polubienia
3
Pobrania
20
Wydruki
1
Wyświetlenia
141
Oceny
0

Aktualizacja u źródła:

Informacje o modelu

Źródło
Printables
Kategoria
Test Models
Licencja
Creative Commons — Attribution

Ein einfaches extrudiertes Hexagon zur Überprüfung der geometrischen Kalibrierung von Deltadruckern und zur FlowRate-Berechnung von Filamenten,

Zur Kalibrierung des Deltadruckers ist ein Hexagon besser geeignet als ein Würfel weil die Wände des Würfels keine Rückschlüsse auf die geometrische Kalibrierung zulassen, da sie sich nicht in gleichen Winkeln zu den Bewegungsachsen des Deltadruckers befinden.

Außenmaße: 

→ Wand zu Wand: 26mm

→Spitze zu Spitze: 30mm

→Höhe: 20mm

Sollten diese Werte abweichen, insbesondere dann wenn sie abhängig von der Richtung voneinander abweichen, sollte die Geometrie des Druckers kalibriert werden.

Die Kalibrierung der Flowrate hat zum Ziel die richtige Durchflussmenge zu ermitteln damit der Drucker weder unter- noch überextrudiert. Die richtige FlowRate unterscheidet sich je nach Filament mitunter erheblich und muss daher für jedes Filament extra bestimmt werden.

Das Ergebnis ist den geringen Aufwand aber wert, da eine richtig eingestellte Flowrate:

→ Stringing reduziert, 

→ das Aufspalten von Wänden entlang der Druckrichtung vermeidet, 

→ sauber geschlossene Oberflächen ermöglicht

→ eine geschlossene erste Schicht erlaubt

→ die Druckbetthaftung verbessert und

→ Überhänge und Brücken sauberer macht

 

Für FlowRate-Kalibierung:

Wanddicke: 1.2 x Nozzle-Durchmesser, 
( Nozzle 0.4 => Wanddicke 0.48, Nozzle 0.6 => Wanddicke 0.72)

FlowRate: 100%

relative Extrusion aktivieren

Drucken im Vasenmodus mit ansonsten Standard-Einstellungen

Dauer: in der Regel etwa 10 Minuten

Alle 6 Wanddicken mit der Schieblehre oder Mikrometer messen und den Durchschnitt ermitteln.

Die neue Flowrate ist dann 

( <eingestellte Wanddicke> / <gemessene Wanddicke> ) * <eingestellte Flowrate>

Diese Flowrate dann im Slicer eintragen und den HexCube nocheinmal drucken. Die Wanddicken sollten jetzt stimmen. (zumindest im Durchschnitt, erwarte bei Heimanwenderprodukten bitte keine Magie)

Der HexCube kann jetzt nocheinmal um 30° gedreht gedruckt werden um das Ergebnis zu verifizieren oder weiter zu verbessern.

Wiederholen bis das Ergebnis zufriedenstellend ist.

 

Beispiel: 

gemessen: [ 0.44, 0.45, 0.44, 0.46, 0.44, 0.43 ]

Durchschnitt = (0.44+0.45+0.44+0.46+0.44+0.43) / 6 = 0,443333

0.48 / 0.4433333 = 1,0827

Die neue Flowrate ist also 108,27 % (über die Sinnhaftigkeit der Nachkommastellen lässt sich streiten, sie werden im schlechtesten Fall weggerundet was weitere Messungen verfälscht.)

2. Druck

gemessen: [ 0.48, 0.49, 0.48, 0.47, 0.48, 0.46 ]

Durchschnitt: 0,4766

1,08 * (0,48 / 0,4766) = 1,0877

Die neue FlowRate ist also jetzt 108,77%.

 

Als nächstes sollte für die Ermittlung der richtigen Einstellungen für das Filament ein TemperaturTower gedruckt werden.

Tagi