RILink Adapter für CUBE/ACID System
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Adapter für eigene Befestigungslösungen an CUBE-Fahrrädern mit ACID-Trägern
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- Printables
- Category
- Outdoor Sports
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- Creative Commons — Attribution — Noncommercial
Ein Lastenrad macht erst richtig Spaß, wenn man für seine unterschiedlichen Transportaufgaben auch individuelle Lösungen zur Hand hat. Das was die Systemhersteller oder der Handel so anbieten kann meine Anforderungen leider nicht wirklich abdecken. Es gibt zwar für das RILink-System von CUBE/ACID einen Adapter für eigene Befestigungen, allerdings deckt dieser nur 2 Querstreben ab und lässt sich auch in doppelter Ausführung so nicht für die 4 Querstreben meines Lastenrads nutzen, also musste eine eigene Lösung her.
Ich habe den Adapter zuerst für am Fahrrad häufig verwendete M5 Zylinderkopfschrauben entworfen. Der Nachteil ist, dass man beim Drucken dann eigentlich Support für die Überhänge des Zylinderkopfs benötigt. Die zweite Variante wurde deshalb für Senkkopf-Schrauben geändert, bei denen ich auch gleich auf M8 aufgerüstet habe, hier ist kein Support nötig. Als Gegenstück zu den Schrauben bieten sich neben normalen Muttern auch Einschraub-/Einschlagmuttern an, die Länge der Schrauben muss man an die verwendeten Materialien anpassen.
Wichtig beim Drucken ist die Orientierung zu lassen wie sie beim Import erscheint, damit die potentielle Bruchstelle der Nase die in die Querstreben eingeführt wird einen optimalen Layerverlauf bekommt. Die Nase hat auch Innenverstärkungen die eben die Festigkeit an dieser Stelle erhöhen so lange die Orientierung der Layer dazu passt. Wenn man mehr als irgendwelche Leichtgewichte mit dem Adapter befestigt empfehle ich vom Material ABS aufwärts, da durch die Stoßbelastungen bei Schlaglöchern oder so eigentlich gar nicht genug Festigkeit da sein kann. Meine eingesetzten Exemplare wurden mit ABS gedruckt und haben bisher noch keinen einzigen Bruch zu verzeichnen gehabt.
Ein weiterer Vorteil des Adapter ist auch die schnelle Montage/Demontage. Wie man auf Bild 2 sehr schön erkennen kann werden die einzelnen Adapter Parallel mit einem Bohrlochabstand von 193 mm auf einer Platte, Kiste oder was auch immer befestigt. Das Konstrukt wird dann mit den Nasen nach vorne von hinten auf den Träger gesetzt und nach vorne geschoben, so dass die Nasen in den Aussparungen der Querträger verschwinden. Zur Sicherung, dass die Adapter nicht aus den Querstreben herausrutschen verwende ich ein sogenanntes Schrankschloss (Silbernes Teil oben auf Bild2+6). Das bietet den weiteren Vorteil, dass ich das Ganze schnell montieren/demontieren kann, ein Fremder auf dem Supermarktplatz aber erst ein mal ein Schloss überwinden muss.